Aktionstag “Noch jung und schon depressiv? Was tun? – Depression bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen” des Erlanger Bündnisses gegen Depression

Das Erlanger Bündnis gegen Depression veranstaltet am 09.11.2019 einen Aktionstag unter dem Motto “Noch jung und schon depressiv? Was tun? – Depression bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen”.

Der Aktionstag beginnt um 10:00 Uhr im großen Saal und Foyer des Pacelli Haus (Sieboldstr. 3, 91052 Erlangen).

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer.

 

Inklusive Kunstführung: Anne K.E. & Florian Meisenberg. Complimentary Blue

Anna K.E. und Florian Meisenberg Late Checkout IV, 2016, Ein-Kanal-Video, 13:39 Min, Courtesy the artists

Was bedeutet Wirklichkeit nach der digitalen Revolution? Diese Frage untersuchen Anna K.E. (*1986, Georgien) und Florian Meisenberg (*1980, Deutschland) auf ihre ganz eigene Weise. Seit acht Jahren teilen sie sich ein Atelier und eine Wohnung in New York und machen ihren gemeinsamen kreativen Prozess immer wieder zum Thema. Sie verbindet ein Interesse an neusten Technologien und den Auswirkungen auf die analoge und digitale Welt. Für die Ausstellung im Kunstpalais entwerfen sie raumgreifende Installationen aus Malerei, Video, Performance und Computer-Simulation zu einem riesigen Kunstparcours.

Termin:         
Mittwoch,04.09.2019, 17:30 – 18:30 Uhr

Treffpunkt:   
Kunstpalais Erlangen, Marktplatz 1

Leitung:
Laura Capalbo, Kunstvermittlung Kunstpalais

Kosten:
6,00 € / 4,00 € SeniorInnen

Anmeldung:
bis 03.09.2019 unter 09131 9076800

Gesprächskreis “Mittelpunkt” für ältere Menschen mit Depressionserfahrung

Gesprächskreis “Mittelpunkt” für ältere Menschen mit Depression und Erfahrungen mit Depression. Im Rahmen eines geleiteten Gesprächskreis suchen wir mit anderen Betroffen nach Austausch, Möglichkeiten der Selbstpflege und stabilisiereden Ressourcen für den Alltag.

Termine: einmal im Monat, Donnerstag, 14:30 – 16:00 Uhr

Leitung: Velislava Marinova-Schmidt, Fachberaterin

Kosten: 3,00 € pro Termin

Anmeldung: erforderlich unter 09131 9076800

Veranstaltungsreihe: “Depressiv?! ich doch nicht – aber …

“Depressiv?! Ich doch nicht – aber…ich fühle mich oft so niedergeschlagen!” – Einladung zum Trialog

Unter der Moderation von Frau Benzing von Kiss Nürnberg-Fürth-Erlangen lädt Dreycedern Sie, Angehörige und Fachleute ein. Am 08.05. ab 18 Uhr möchten wir gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen und unsere Erfahrungen zusammentragen: Was hilft bei Niedergeschlagenheit oder sogar einer Depression? Was hilft,  um immer wieder Lebensfreude und Lebensqualität zu erhalten? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Eine Kooperation zwischen Kiss Nürnberg-Fürth-Erlangen und Dreycedern.

Termin: Mittwoch, 08.05.2019, 18:00 Uhr

Leitung: Elisabeth Benzing, Kiss Nürnberg, Fürth-Erlangen

Kosten: kostenfrei, wir bitten um eine Spende

Anmeldung: nicht erforderlich

 

“Depressiv?! Ich doch nicht – aber…was heißt gesunder Schlaf? – Vortrag über die Bedeutung des Schlafes für körperliche und seelische Gesundheit

Am 26.06. lädt Sie Dreycedern herzlich zu dem Vortrag von Herrn PD Dr. Richard Mahlberg ein. Gesunder Schlaf ist wichtig für Ihre Gesundheit und wie Herr PD Dr Mahlberg weiß, sind die Ursachen für Schlafstörungen vielfältig.

Etwa jeder vierte Mensch in Deutschland klagt über Schlafstörungen. Ein gestörter Schlaf kann seiner Hauptfunktion der Erholung nicht mehr angemessen nachkommen. In der Folge treten Störungen der körperlichen und seelischen Befindlichkeit sowie der geistigen Leistungsfähigkeit auf, die langfristig starke Auswirkungen auf die Gesundheit haben können

Termin: Mittwoch, 26.06.2019, 18:00 Uhr

Leitung: PD Dr. Richard Mahlberg, Facharzt für Psychiatrie u. Psychotherapie, Gerontologie, Schlafmedizin

Kosten: kostenfrei, wir bitten um eine Spende

Anmeldung: nicht erforderlich

 

Die Veranstaltungsreihe “Depressiv?! ich doch nicht – aber…” wird im nächsten Veranstaltungsprogramm fortgesetzt.

Lesung: “Kalt erwischt” – “Von WAHN und SINN” / Bestsellerautorin Heide Fuljahn liest aus ihren beiden Büchern

Von WAHN und SINN – Behandler, Patienten und die Psychotherapie ihres Lebens, erschien 2017 im Springer Nature Verlag. Ihr erstes Sachbuch Kalt erwischt – Wie ich mit Depressionen lebe und was mir hilft  (Diana Verlag) stand zehn Wochen auf der SPIEGEL-Bestseller-Liste. Im Sommer 2019 ist es zum zweiten Mal als aktualisierte und erweiterte Neuausgabe erschienen.

Wie heilt man eine Angststörung, Alkoholabhängigkeit oder Bulimie? Welche Psychotherapien gibt es überhaupt? Welche hilft wem – und warum? In ihrem Buch Von Wahn und Sinn berichtet Fachjournalistin Heide Fuhljahn von Sitzungen, die über Leben und Tod entschieden haben: Es sind persönliche Erfahrungsberichte von Patienten sowie renommierten Experten, wie Ärzten und Psychotherapeuten. Einer von ihnen ist Prof. Manfred Wolfersdorf, bis 2016 leitete er das Bezirkskrankenhaus in Bayreuth.

Im Fokus des Buches stehen alle Gruppen unserer Bevölkerung: Männer und Frauen, Kinder, Jugendliche und Erwachsene, West- und Ostdeutsche, Hetero- und Homosexuelle, Arbeiter und Akademiker, Flüchtlinge und Einheimische. In authentischen Fallbeispielen, Heide Fuhljahns Patientengeschichte inbegriffen, ermöglicht die Autorin dem Leser Einblicke in bewegende Sitzungen. Sie erzählt die subjektive und die objektive Sicht von seelischen Krankheiten sowie Methoden wie EMDR, Psychoanalyse, Verhaltenstherapie und Körperpsychotherapie. Die Autorin legt hierbei größten Wert darauf, Wissenschaftliches verständlich zu vermitteln.

„Die Zahl der psychisch Kranken nimmt stetig zu. Gleichzeitig fällt auf, dass es in Deutschland große Schwankungen in der Versorgung gibt. Je nach Wohnort, Gehalt, Geschlecht und Alter des Einzelnen unterscheiden sie sich erheblich. Zu viele Patienten müssen oft monatelang, wenn nicht ein Jahr, auf einen Therapieplatz warten. Und allzu oft müssen sie dann die Methode akzeptieren, die gerade verfügbar ist, auch wenn eine andere für ihre Erkrankung erfolgsversprechender wäre,“ bemängelt die Autorin.

In Deutschland leiden rund 5 Millionen Menschen allein an Depressionen. Doch von den schwer depressiven Patienten erhalten nur ein Viertel eine leitliniengerechte Behandlung. Eine ganze Gesellschaft steht vor einem alarmierenden Problem. „Es ist nicht nur eine humanistische Frage. Nach einer Studie von WHO und Weltbank würden sich die Ausgaben für Prävention und eine optimierte Versorgung von psychisch erkrankten Menschen auch volkswirtschaftlich lohnen! Mehr ambulante und stationäre Psychotherapie würde zur schnelleren Gesundung führen und Betroffene und ihre Angehörigen entlasten“, sagt die Autorin. Sie weiß, wovon sie spricht – und möchte auch mit ihrem zweiten Buch dazu beitragen, dass enorme seelische Leid von Patienten zu verringern.

Termin: Mittwoch, 23.10.2019, 19:30 Uhr

Leitung: Heide Fuljahn, Journalistin und Buchautorin

Kosten: nach Selbsteinschätzung

Anmeldung: nicht erforderlich

“Depressiv?! ich doch nicht – aber…vielleicht weiß mein Hausarzt Rat!”

Vortrag über die Rolle des Hausarztes zum Thema Depression im Alter

Depressive Erkrankungen beginnen schleichend, zunächst nahezu unbemerkt – für den Menschen selbst, wie auch für Familie und Freundeskreis.
Im Alter steigen die Risikofaktoren, dennoch sind depressive Symptome keinesfalls alterstypisch und führen bei Nichtbehandlung zu negativen Auswirkungen in der Lebensqualität. Hausärzte können die erste Anlaufstelle sein, um Zugang zu Unterstützungsangeboten zu finden. Erfahren Sie in diesem Vortrag aus dem klinischen Alltag eines Hausarztes die Möglichkeiten, Gefährdungen zu erkennen, die Wege von Diagnose und Behandlung, sowie die Vermittlung zu therapeutischen und begleitenden Hilfen.

Termin: Montag, 25.11.2019, 19:00 Uhr

Leitung: Dr. med. Markus Beier, Facharzt für Allgemeinmedizin, Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes (BHÄV)

Kosten: nach Selbsteinschätzung

Anmeldung: nicht erforderlich

Inklusive Kunstführung: you know who. Grace Weaver, Gerrit Frohne-Brinkmann

Grace Weaver, Peak Season, 2018, Foto: Brett Moen, Courtesy James Cohan Gallery

Die Figuren der Malerin Grace Weaver (*1989 in Vermont, USA) bevölkern urbane Räume, sie joggen durch Parks, beugen sich über Laptops und Handydisplays und trinken dabei Coffee to go – die Gliedmaßen comicartig weich und elastisch, die Körperformen kurvig manieriert, die Gesichtszüge entspannt. Zugleich ist im Kunstpalais Gerrit Frohne-Brinkmann (*1990 in Friesoythe) zu sehen. Er spielt pointiert mit dem Mangel an Unterscheidbarkeit von High und Low, von Las Vegas Show und Museumsbesuch, von (natur-)wissenschaftlicher Wissensvermittlung und Unterhaltung.

Termin:         
Mittwoch, 20.11.2019, 17:30 -18:30 Uhr

Treffpunkt:   
Kunstpalais Erlangen, Marktplatz 1

Leitung:
Laura Capalbo, Kunstvermittlung Kunstpalais

Kosten:
6,00 € / 4,00 € ermäßigt

Anmeldung:
bis 19.11.2019 unter 09131 9076800