Inklusive Kunstführung: Andreas Schmitten. Nothing New.

Bühnenbild ohne Schauspiel, eine Schaufensterdekoration aus der Vergangenheit, ein Objekt ohne Funktion, eine Folge rätselhaft absurder Zeichnungen – die Werke von Andreas Schmitten (*1980 in Mönchengladbach) sind so anziehend wie verstörend. Bekannt wurde Schmitten für seine eigenartig funktional anmutenden Skulpturen, Rauminstallationen und auf Hochglanz polierten Vitrinen. Die Einzelausstellung „Nothing New“ legt darüber hinaus einen Schwerpunkt auf Schmittens neue Serie gleichnamiger Zeichnungen, die zum Zeitpunkt der Eröffnung gerade abgeschlossen sein wird. Und, ganz anders als der Titel andeutet, zeigen sie sehr wohl Neues, manchmal sogar Nie-Dagewesenes.

In der Manier von farbenfrohen Storyboards, gezeichnet mit unaufgeregtem Strich, tun gleichmütig dreinschauende Personen unerhörte Dinge: Ein Zahnarzt schlägt in seinem Behandlungsraum alles kurz und klein und streckt sich anschließend auf dem Boden zum Schlafen aus; eine Frau schneidet sich vor dem Spiegel die Kleider vom Leib und verbrennt dann die Fetzen im Waschbecken. Dazu passend holen seine neuesten Skulpturen reale Orte, an denen Ausstellungen des Künstlers zu sehen waren oder sind, auf dystopische Weise in den Ausstellungsraum: die König Galerie in Berlin, die Kunsthalle Bonn und nicht zuletzt das Palais Stutterheim, in dem sich das Kunstpalais befindet – halb zerstört und von Pflanzen überwuchert. Wie so oft bei Schmitten begegnet einem vermeintlich Bekanntes plötzlich ganz unvertraut.

Termin:         
Mittwoch, 08.05.2019, 17:30 – 18:30 Uhr

Treffpunkt:   
Kunstpalais Erlangen, Marktplatz 1

Leitung:
Laura Capalbo, Kunstvermittlung Kunstpalais

Kosten:
6,00 € / 4,00 € SeniorInnen

Anmeldung:
bis 06.05.2019 unter 09131 9076800

Gesprächskreis “Mittelpunkt” für ältere Menschen mit Depressionserfahrung

Gesprächskreis “Mittelpunkt” für ältere Menschen mit Depression und Erfahrungen mit Depression. Im Rahmen eines geleiteten Gesprächskreis suchen wir mit anderen Betroffen nach Austausch, Möglichkeiten der Selbstpflege und stabilisiereden Ressourcen für den Alltag.

Termine: einmal im Monat, Donnerstag, 14:30 – 16:00 Uhr

Leitung: Ildigo Rajk, Fachberaterin

Kosten: 3,00 € pro Termin

Anmeldung: erforderlich unter 09131 9076800

Vortragsreihe: “Depressiv?! ich doch nicht – aber …

“Depressiv?! Ich doch nicht – aber…ich fühle mich oft so niedergeschlagen!” – Einladung zum Trialog

Unter der Moderation von Frau Benzing von Kiss Nürnberg-Fürth-Erlangen lädt Dreycedern Sie, Angehörige und Fachleute ein. Am 08.05. ab 18 Uhr möchten wir gerne mit Ihnen ins Gespräch kommen und unsere Erfahrungen zusammentragen: Was hilft bei Niedergeschlagenheit oder sogar einer Depression? Was hilft,  um immer wieder Lebensfreude und Lebensqualität zu erhalten? Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Eine Kooperation zwischen Kiss Nürnberg-Fürth-Erlangen und Dreycedern.

Termin: Mittwoch, 08.05.2019, 18:00 Uhr

Leitung: Elisabeth Benzing, Kiss Nürnberg, Fürth-Erlangen

Kosten: kostenfrei, wir bitten um eine Spende

Anmeldung: nicht erforderlich

 

“Depressiv?! Ich doch nicht – aber…was heißt gesunder Schlaf? – Vortrag über die Bedeutung des Schlafes für körperliche und seelische Gesundheit

Am 26.06. lädt Sie Dreycedern herzlich zu dem Vortrag von Herrn PD Dr. Richard Mahlberg ein. Gesunder Schlaf ist wichtig für Ihre Gesundheit und wie Herr PD Dr Mahlberg weiß, sind die Ursachen für Schlafstörungen vielfältig.

Etwa jeder vierte Mensch in Deutschland klagt über Schlafstörungen. Ein gestörter Schlaf kann seiner Hauptfunktion der Erholung nicht mehr angemessen nachkommen. In der Folge treten Störungen der körperlichen und seelischen Befindlichkeit sowie der geistigen Leistungsfähigkeit auf, die langfristig starke Auswirkungen auf die Gesundheit haben können

Termin: Mittwoch, 26.06.2019, 18:00 Uhr

Leitung: PD Dr. Richard Mahlberg, Facharzt für Psychiatrie u. Psychotherapie, Gerontologie, Schlafmedizin

Kosten: kostenfrei, wir bitten um eine Spende

Anmeldung: nicht erforderlich

 

Die Vortragsreihe “Depressiv?! ich doch nicht – aber…” wird im nächsten Veranstaltungsprogramm fortgesetzt.